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Welcher Farbraum ist der richtige für Sie?

22.04.2019

Welcher Farbraum ist der richtige für Sie?

Verstehen Sie die Unterschiede zwischen RGB, CMYK, CMYKOGV und Sonderfarben

Pantone Extended Gamut Color Space Gamut Grid

Pantone wird oft gebeten, mehr Informationen zu den verschiedenen Farbräumen und deren richtiger Verwendung zur Verfügung zu stellen. Bevor wir daher nun einige der verfügbaren Optionen näher betrachten, sollten wir aber zunächst festlegen, was überhaupt ein Farbraum ist. Einfach gesagt stellt ein Farbraum die spezifische Organisation verfügbarer Farben innerhalb eines gegebenen Systems oder Farbmodells dar, das für die Wiedergabe eines Bildes verwendet wird. Für verschiedene digitale Produkte und Anwendungen werden verschiedene Arten standardisierter Farbräume verwendet, wobei manche Farbräume ein breiteres Farbspektrum aufweisen als andere. Wir wissen, dass nicht jeder Designer eine formelle Schulung über die Unterschiede zwischen Farbräumen erhalten hat und dass noch weniger von ihnen die Zeit haben, sich selbst die Antworten zusammenzusuchen. Für Markenartikler und Designer, die wissen möchten, wie sie die in ihren Projekten festgelegten kräftigen, strahlenden und realistischen Farben beibehalten, oder die besser verstehen möchten, was sie erwarten dürfen, wenn diese Farben gedruckt oder am Bildschirm angezeigt werden, können aber genau diese Informationen einen großen Unterschied machen. Im Folgenden geben wir Ihnen daher eine Aufschlüsselung der in unseren Pantone-Farbfächern, auf unserer Website und auch in Ihrer Designsoftware zur Verfügung gestellten verschiedenen Arten von Farbe an die Hand.

Pantone Extended Gamut RGB Digital Workstation

RGB

Das für die digitale Anzeige verwendete RGB-System heißt so, weil es Rot, Grün und Blau als additive Primärfarben einsetzt, um eine Bandbreite an Farben darzustellen. Dies bedeutet, dass sich theoretisch der optische Eindruck jeder Farbe simulieren lässt, indem zu Schwarz (kein Licht) bestimmte Anteile von rotem, grünem und blauem Licht hinzugefügt werden. Liegen Rot, Grün und Blau zu gleichen Teilen und bei maximaler Intensität vor, erhalten wir Weiß. Ein Vorteil des RGB-Farbraums besteht darin, dass er ein schönes Modell für die Gestaltung von in Massen produzierbaren Geräten darstellt, die entweder das Auge imitieren (wie Scanner und Digitalkameras) oder das Auge täuschen und ihm weismachen, es sehe viele Farben (wie bei digitalen Monitoren und Fernsehern). Eine Digitalkamera beispielsweise imitiert die Farbsicht, indem sie die Intensität des von den fotografierten Objekten reflektierten roten, grünen und blauen Lichts misst. Ein Computerbildschirm hingegen etwa simuliert Farben, indem er rotes, grünes und blaues Licht in verschiedenen Intensitäten anzeigt.

Der Unterschied zwischen RGB und sRGB

Wir haben also bestimmt, dass das RGB-System eine „Rezeptur“ für die Erstellung von Farben auf digitalen Bildschirmen ist, die einen additiven Farbraum verwenden. Da sich verschiedene Geräte jedoch leicht voneinander unterscheiden, variieren die für die Wiedergabe jeglicher gegebener Farbe benötigten RGB-Werte von Gerät zu Gerät. In Anbetracht dieser Abweichungen wurde 1996 sRGB als System entwickelt, mit dem ein Farbprofil für eine spezifische Gegebenheit oder ein spezifisches Gerät definiert werden kann.

Pantone Studio Mobile App

Das sRGB-Profil basierte auf dem typischen Röhrenbildschirm der damaligen Zeit und wurde in einer Umgebung wahrgenommen, die für typische Betrachtungsbedingungen zu Hause und im Büro ausgelegt war. sRGB ist der Standardfarbraum für Computerbildschirme und das Internet, da Bilder und Grafiken auf vielen verschiedenen Gerätetypen unter allen möglichen unkontrollierten Bedingungen betrachtet werden. Den Bildern von vielen digitalen Verbrauchergeräten, wie Ihrem Telefon oder Ihrer Digitalkamera, ist möglicherweise kein Farbprofil zugewiesen. Viele Workflows weisen ihnen daher, wenn die tatsächlichen Farbdaten unbekannt sind, als „sichere“ Option ein sRGB-Profil zu.

Da der sRGB-Farbraum jedoch sehr klein ist, verlieren Grafiken, die aus einem anderen Farbraum nach sRGB konvertiert wurden, einen Großteil ihrer Farbdaten.

Pantone Color Bridge Fan Guide

CMY

Wenn RGB das einfachste Modell der Farbreproduktion auf digitalen Bildschirmen ist, dann ist CMY sein Alter Ego für Druckanwendungen. Statt so wie RGB mit Schwarz anzufangen und Licht in den Primärfarben hinzuzufügen, um einen gesamten Farbraum zu erschaffen, stellt das CMY-Modell die fundamentale Frage des Farbdrucks: „Wenn wir mit Weiß beginnen, wie kommen wir dann wieder zu Schwarz zurück?“ Die Antwort lautet im Fall von CMY: Wir müssen von unserem ursprünglichen Weiß unterschiedliche Mengen an Rot, Grün und Blau entfernen. Beim Farbdruck subtrahieren wir die Wellenlängen roten Lichts von dem Weiß des Papiers, indem wir ein filterndes Pigment (Tinte) verwenden, das es allen Farben außer Rot erlaubt, es zu passieren. Wie sieht „rotlose“ Tinte aus? Es ist die Farbe, die wir Cyan nennen. In ähnlicher Weise kann man Magenta als „grünlose“ Tinte und Gelb als „blaulose“ Tinte ansehen. Die Druckfarben Cyan, Magenta und Gelb des CMY-Modells werden subtraktive Primärfarben genannt, da wir mit Weiß beginnen und dann mit ihrer Hilfe Wellenlängen reflektierten Lichts entfernen.

In der Theorie funktioniert CMY recht gut, in der Praxis hingegen benötigt diese Methode ein wenig Hilfe. Aufgrund von praktischen Einschränkungen bei der Tintenherstellung und realen Gegebenheiten in der Drucktechnologie müssen wir zusätzlich zu den CMY-Primärfarben schwarze Tinte verwenden, um echtes Schwarz zu erhalten.

CMY und die praktischen Aspekte des Druckens: Wofür brauchen wir K?

Die gängigste Form des Vollfarbdrucks basiert auf dem cleveren Einsatz roter, grüner und blauer Filter (in Form der Tinten Cyan, Magenta bzw. Gelb), um von dem vom Substrat reflektierten weißen Licht unterschiedliche Wellenlängen zu subtrahieren bzw. daraus herauszufiltern. Indem wir es dem Hintergrund (Substrat) erlauben, in gewissem Maß ungefiltert durchzuscheinen, können wir die Menge des Lichts, das von jeder Tinte gefiltert wird, variieren. Dieser Vorgang wird „Rastern“ genannt. Bei einem gerasterten Bereich mit einem einheitlichen Tintenanteil (z. B. ein Farbfeld, das so gerastert ist, dass es zu 70 % cyanfarbene Tinte und zu 30 % Papier zeigt) sprechen wir vom sog. Weißanteil. Wenn man gleiche Weißanteile von Cyan, Magenta und Gelb kombiniert, sollte in der Theorie ein neutraler Grauton* herauskommen, und Schwarz müsste sich ergeben, wenn alle Tinten zu 100 % vorliegen und 0 % des Papiers zu sehen ist. Im Handel erhältliche Tinten und Papiere sind jedoch alles andere als perfekt und wenn Tinten aufeinander gedruckt werden, verhalten sie sich nicht immer ideal. Es ist beispielsweise praktisch unmöglich, eine cyanfarbene Tinte herzustellen, dir nur rotes und absolut kein grünes oder blaues Licht herausfiltert. In der Folge erhält man kein reines Schwarz, wenn ein Farbfeld zu 100 % mit Cyan, Magenta und Gelb bedruckt wird. Das Ergebnis ist stattdessen ein schmutzig dunkelbraunes Farbfeld übersättigter Tinte, das Probleme beim Trocknen verursachen und gedruckte Bogen zusammenkleben lassen kann. Um also bessere Schwarz- und Grautöne (einschließlich dem Schwarz für Text) zu erhalten, reduzieren Druckereien den Gesamtanteil der CMY-Primärfarben und fügen einen gewissen Anteil schwarzer Tinte hinzu. „CMYB“ (B für „black“) wäre für dieses Verfahren jedoch eine irreführende Bezeichnung, da mit dem Buchstaben „B“ häufig „Blau“ angegeben wird. Aus diesem Grund wird der Buchstabe „K“ für „key“ („Schlüssel“) verwendet und wir erhalten „CMYK“, was häufig auch als Vierfarbdruck bezeichnet wird.

Druckereien mögen CMYK, da dieses Modell weniger Tinte benötigt, Kosten einspart und die Trocknungszeit verkürzt. CMYK ist jedoch nur 1 Form des Prozessfarbendrucks, was ein allgemeiner Ausdruck für jeglichen Mechanismus ist, bei dem Farben durch den Einsatz gewisser Anteile von Primärfarbtinten erzeugt werden. Tatsächlich gibt es Prozessfarbsysteme, bei dem bis zu sieben oder sogar mehr Primärfarbtinten zum Einsatz kommen.

Hilfreich ist der Gedanke, sich RGB und CMY als einfache Transformationen voneinander vorzustellen. In der Tat kann man CMY als eine spezielle Form von RGB betrachten – eine, die negative Mengen an Rot, Grün und Blau verwendet. Das Hauptprinzip, das es sich bei diesen beiden Farbräumen zu merken gilt, ist, dass lediglich drei auf verschiedene Arten kombinierte Primärfarben erforderlich sind, um das menschliche Auge glauben zu machen, es sehe alle möglichen Farben.

* In einer perfekten Welt würden gleiche Weißanteile von Cyan, Magenta und Gelb ein neutrales Grau ergeben. In Wirklichkeit ist dies jedoch nicht der Fall, da Tinten, Substrate und Druckverfahren alles andere als perfekt sind. Aus diesem Grund erhält man niemals ein neutrales Grau, wenn gleiche Tonwerte von Gelb, Magenta und Cyan gedruckt werden.

Definition von Farbe

Wenn wir von RGB und CMYK sprechen, sprechen wir von geräteabhängigen Farbräumen, denn die finalen Ergebnisse sind so eng mit den verwendeten Gerätschaften und ihrer Einsatzweise verbunden. Genau so wie zwei Monitore dieselben RGB-Werte niemals auf exakt dieselbe Weise anzeigen, reproduzieren zwei Druckmaschinen einen Satz von CMYK-Werten niemals ganz genau. Aufgrund der enormen Zahl an Variablen im Druckprozess hat die Reproduktion einer gegebenen CMYK-Kombination auf sechs verschiedenen Druckmaschinen sechs verschiedene Farben zum Ergebnis. Die Saugfähigkeit des Substrats, die Zunahme der Punktgröße beim Ausbluten, die Haftung der Farbschichten aneinander und die Fähigkeit der einzelnen Tinten, das Licht wie gewünscht zu filtern, sind nur ein paar der Faktoren, die in Kombination jeden Druckprozess und jede Maschine mit einer einmaligen Signatur versehen. Fügen Sie nun noch unterschiedliche Instandhaltungsintervalle und den Einfluss verschiedener Maschinenbediener hinzu, werden die feinen Farbunterschiede schier grenzenlos.

Aus diesem Grund darf eine Farbe weder über RGB- noch über CMYK-Werte definiert werden. Wir müssen uns RGB und CMYK stattdessen eher als Rezepturen vorstellen, mit denen Farben erstellt werden können. Die genaue Formel, die für die Wiedergabe einer gegebenen Farbe benötigt wird, unterscheidet sich dabei je nach Verfahren oder Gerät.

Mehrfarbiger Verpackungsdruck/ CMYK+ (oder Druck mit erweitertem Farbraum – ECG, Extended/Expanded Color Gamut Printing)

Der größte Vorzug von Prozessdruckformaten wie CMYK besteht darin, dass die Tinten in der Druckmaschine verbleiben und zwischen Aufträgen nicht gewechselt werden müssen. Zwar ist der Prozessfarbendruck das wirtschaftlichste Druckverfahren, aber einige Farben lassen sich mit nur vier Druckfarben einfach zu schwer reproduzieren. In einer typischen Druckumgebung können bei ausschließlicher Verwendung von CMYK etwa 55 % der Sonderfarben des Pantone Matching System® (PMS) erzielt werden (mit einem kaum wahrnehmbaren sichtbaren Unterschied).

Pantone Extended Gamut Color Triangle

Durch das Hinzufügen einer fünften, sechsten oder siebten Farbe zum CMYK-Prozessfarbendruck lässt sich der Farbraum so erweitern, dass der Prozentsatz der erreichbaren Pantone-Farben bei bis zu 90 % liegt. Wir bei Pantone haben durch das Hinzufügen der drei Basistinten Orange, Grün und Violett zum CMYK-Tintensatz (= CMYKOGV) unsere eigene Rezeptur für den Druck mit erweitertem Farbraum (ECG) erstellt. Auf diese Weise lassen sich die meisten aller Pantone-Sonderfarben beim Prozessfarbendruck produzieren. Das ECG-Format bietet dieselben Vorzüge wie der Vierfarbdruck, zeichnet sich zudem jedoch durch weniger Einschränkungen hinsichtlich der Zahl reproduzierter PMS-Farben aus, die in einem Auftrag verwendet werden können.

Pantone Extended Gamut Fan Guide

Die Nachfrage nach einer besseren, schnelleren und wirtschaftlicheren Reproduzierbarkeit von Farben ist höher als je zuvor. Entsprechend wurde die Drucktechnologie verbessert, um den Kundenanforderungen in puncto Qualität und Effizienz gerecht zu werden. Auch die Systeme für den Druck mit erweitertem Farbraum haben sich weiterentwickelt und Sechs-, Sieben- und Achtfarbdrucker werden zunehmend beliebter, besonders für den Großformat- und Digitaldruck. Weltweit verschieben Branchenexperten, Marktführer und Universitäten durch anhaltende Tests und technische Fortschritte immer wieder die Grenzen des Machbaren. Weitere Informationen zum Extended Gamut Printing, hören Sie sich The Gamut Podcast.

Druck mit Sonderfarben

Gedruckte Farben, die ohne Raster oder Punkte erzeugt werden, wie diejenigen des Pantone Matching System (PMS), werden Sonder- oder Volltonfarben genannt. Sonderfarben werden aus einer Reihe Volltontinten speziell zusammengemischt, wodurch sie tendenziell reiner und strahlender sind als Farben, die mithilfe eines Vierfarbprozesses erstellt wurden. Dank ihrer Reinheit und Farbkonstanz eignen sie sich bestens für Anwendungen wie Firmenlogos und Identitätsprogramme, bei denen es selbst die kleinsten Farbabweichungen zu vermeiden gilt. Durch die Verwendung von Pantone-Sonderfarben erhalten Sie im Vergleich zu den Prozessversionen nicht nur gesättigtere, strahlendere Farben, sondern Sie steigern auch Ihre Fähigkeit, Ihre Farben weltweit zu reproduzieren und zu kommunizieren, denn Pantone-Standards werden rund um die Welt referenziert. Da jede Farbe individuell angemischt und dem Drucker zugeführt wird, eignet sich das Drucken mit Sonderfarben am besten für ein-, zwei- oder dreifarbige Aufträge und kann teurer sein als der Druck mit Prozessfarben.

Pantone Spot Color Ink on Printing Press Rollers

Druckereien bestellen spezifische Sonderfarben über deren Identifikationsnummer oder mischen sie mithilfe der Pantone-Farbmischungsrezeptur. Die Erstellung einer Pantone-Sonderfarbe ähnelt vom Prinzip her dem Mischen von gelber und blauer Farbe, um Grün zu erhalten – nur mit einem viel höheren Präzisionsgrad. Sonderfarben werden im Farblabor oder von einem Druckfarbenlieferanten mithilfe einer Palette aus 18 Basistinten und einer einzigartigen Pantone-Farbmischungsrezeptur gemischt. Zusammen mit der Druckfarbe sollte ein Pantone Chip als Referenz zur Verfügung gestellt werden, damit die Druckerei sichergehen kann, die gewünschte Farbe auf ihrer Druckmaschine zu erzielen. Sonderfarben benötigen ein eigenes Druckwerk in der Druckmaschine und werden als kundenspezifische Farbe gedruckt. Nach Abschluss des Auftrags muss die Sonderdruckfarbe wieder entnommen werden.

Um die für die Anmischung der PMS-Farben verwendeten 18 Basistinten herzustellen, benötigen Druckfarbenhersteller eine Lizenz von Pantone. Um diese beizubehalten, müssen sie jedes Jahr eine Probe der Basisdruckfarben zur Genehmigung einreichen. Diese Qualitätskontrollen helfen dabei, sicherzustellen, dass Pantone-Sonderfarben auf der ganzen Welt konstant reproduziert werden.

Pantone-Farbfächer

Vor der Auswahl einer Pantone-Sonderfarbe für einen Auftrag lohnt es sich, deren Erscheinungsbild zu beurteilen, sollte sie mit einem Vier- oder Siebenfarbdruckprozess und nicht als Sonderfarbe gedruckt werden müssen. Im Folgenden sind die Pantone-Referenzen aufgelistet, die Ihnen bei der richtigen Entscheidung für jeden Auftrag helfen können.

Pantone Color Bridge

Pantone Color Bridge

Die Pantone Color Bridge bietet Ihnen einen Seite-an-Seite-Vergleich der Pantone-Sonderfarbe auf der linken und der nächsten CMYK-Simulation gemäß Industriestandards auf der rechten Seite. Unter der Sonderfarbe finden Sie die sRGB- und HTML-Daten und unter der Simulation die CMYK-Werte. Diese Farbfächer dienen als „Brücke“ zwischen dem Druck mit Sonderfarben, dem CMYK-Druck und dem Webdesign. Sie sind einzeln auf gestrichenem oder ungestrichenem Papier oder als Set mit zwei Farbfächern erhältlich.

Pantone Extended Gamut Guide

Pantone Extended Gamut Guide

Dieser Farbfächer für den Druck mit erweitertem Farbraum wird mit einem extrem qualitativen Siebenfarbdruckverfahren unter Verwendung von CMYKOGV-Tinten gedruckt, um 1.729 PMS-Sonderfarben präzise zu simulieren. Mit diesem Farbfächer können Sie visuell überprüfen, wie gut sich eine Pantone-Farbe in einer Druckumgebung mit sieben Prozessfarben reproduzieren lässt.

Pantone Formula Guide

Pantone Formula Guide

Der Pantone Formula Guide zeigt Pantone-Sonderfarben mit ihren entsprechenden Tintenformulierungen, die die 18 Pantone-Basistinten zu unterschiedlichen Anteilen verwenden. Jede Farbe wird mit der Pantone-Referenznummer und genauen Farbmischungsrezepturen in Form von Prozentsätzen nach Volumen für sowohl gestrichene als auch ungestrichene Substrate angezeigt. Pantone-Metallic-, Pastell- und Neonfarben gelten auch als Teil des Pantone Matching System, da sie ebenfalls ohne Raster erzeugt werden. Der Pantone Formula Guide ist ein großartiges Hilfsmittel, um zu bestimmen, ob eine Pantone-Sonderfarbe die beste Wahl für einen Auftrag ist.

Podcast Microphone
 

Kostenloser Podcast

Hören Sie*, wie Mark Samworth von Esko über Extended Color Gamut Printing im Gamut Podcast spricht.

Gastgeber ist Jeff Collins, Direktor von Print Technologies für Idealiance

* Hinweis: Das folgende Audio wird in englischer Originalfassung bereitgestellt.