/PANTONE 2017 (EMEA)
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Was ist Farbe?

02.11.2017

Die Geschichte der Farbe und Farbwissenschaft

Reines weißes Licht wie das Sonnenlicht setzt sich aus den sichtbaren Farben zusammen. Dies stellte Sir Isaac Newton 1666 fest, als er einen Lichtstrahl durch ein Prisma scheinen ließ.

Zu der Zeit war der berühmte englische Wissenschaftler gerade 23 Jahre alt. Er musste der Cambridge University über ein Jahr lang fern und zu Hause bleiben, da die Universität aufgrund der Europa heimsuchenden Pest geschlossen war. Genau zu jener Zeit führte Newton seine berühmten Spektrumsexperimente durch. Als Mittel gegen die Langeweile der Quarantäne stach er Löcher in die Vorhänge seines abgedunkelten Zimmers, um zu untersuchen, wie sich Licht beim Durchlaufen eines Prismas verhält.

Das Licht trennte sich in dieselbe Aneinanderreihung von Farben auf, die sich in einem natürlichen Regenbogen findet.

Obgleich er unendlich viele Farben in diesem Spektrum vorfand, wollte Newton zeigen, dass es nur sieben Hauptfarben gibt, genau so wie die sieben bekannten Planeten und die sieben Musiknoten der diatonischen Tonleiter. So identifizierte er Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett. Damit lehnte er sich außerdem an Aristoteles sieben Farbkategorien an, die seiner Annahme nach alle aus der Vermischung von Schwarz und Weiß entstanden.

Pantone Die Geschichte der Farbe und Farbwissenschaft

Mithilfe eines zweiten Prismas zeigte Newton, dass jede Farbe des Spektrums monochrom ist, d. h. eine einzige unverwechselbare Wellenlänge aufweist, die sich nicht weiter in andere Farben herunterbrechen lässt.

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